Die Geschichte – Chronik der Mietergemeinschaft

Hausversammlung 1978

1970

Die Baufirma IHA Hausbau bietet dem AStA der Universität freiwerdende Wohnungen im Haus Haynstr.13/Hegestr. 41 an. Sie hat im Jahr zuvor das Haus mit seinen 21 Mietwohnungen erworben, um es abzureißen und an seiner Stelle einen Neubau mit Eigentumswohnungen zu errichten. Als mobile Restnutzer, die nur bis zum Abbruch bleiben sollen, ziehen bis 1973 insgesamt 14 Wohngemeinschaften ein.

1973

Die studentischen Mieter nehmen den Kampf gegen die Abrisspläne auf. Intensive Öffentlichkeitsarbeit, Gründung von Mieterinitiativen in Eppendorf und Eimsbüttel. Kündigung des Mietverhältnisses durch die IHA.

1975

Der Räumungsprozess gegen die studentischen Mieter endet mit einer Niederlage für den Eigentümer. Die IHA verkauft das Haus an die schweizerische DORUSSA AG, die mit den jetzt als Mietergruppe Haynstraße/Hegestraße organisierten Bewohnern einen Mietvertrag über das gesamte Haus schließt.

1978

Die Bewohner geben sich eine Satzung, die das gemeinschaftliche Leben im Haus regelt.

1979

Die DORUSSA erhält Abgeschlossenheitserklärungen für 24 Wohnungen (darunter 3 Dachbodenflächen), die in den folgenden Jahren einzeln verkauft werden. Auf den Bestand des Mietverhältnisses hat das keinen Einfluss.

1989–1991

Die Eigentümer kündigen das Mietverhältnis. Ihre Räumungsklage bleibt ohne Erfolg.

1991–1994

Prozess-Serie innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft. Es geht jedesmal darum, Eigentümer, die bei einer Kündigung nicht mitmachen wollen, gerichtlich zur Zustimmung zu zwingen.

1995/96

Eine erneute Räumungsklage scheitert.

2004–2008

Weitere erfolglose Versuche zur Beendigung des Mietverhältnisses.

2009

Das Haus wird unter Denkmalschutz gestellt.


Eine detaillierte Chronik, in der auch die Geschichte des Hauses seit seiner Gründung im Jahr 1910 enthalten ist, finden Sie hier (PDF, 112 kB)

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